Mittwoch, 17. August 2016

Veganer Sommer-Sonntags-Brunch :-)



 



Veganer Sonntags-Brunch mit Claudi :-)


Diesmal:
 



Gefüllte Croissants 








 

 





mit Rohkosthimbeermarmelade










und Keese,













Ofenfrische Brötchen 











 



mit  Aufstrich oder Brotbelag, 







 




Vurstvarianten....














Frischkeesecreme,
















 



....Nusscreme, 








 



Räuchertofu…








 




und pikant gewürztem Eyersalat,







 




mit Senf und Majo, 













frisches Obst








 



 und Gemüse,







 



süße Johannisbeerquarkcreme













 frisch und lecker :-)










und heißer Kaffee mit Pflanzenmilch ;-)


Freitag, 5. August 2016

Alternativen zu Palmöl

Die Alternativen zu Palmöl sind vielfältig und je nach Produkt verschieden. Fakt ist, dass nahezu jedes Produkt ohne Palmöl hergestellt werden kann.
 
 
 








Bei Reinigungsmitteln tun sich momentan noch viele Hersteller mit Alternativen schwer. 



Häufig wird das tropische, jedoch umweltverträglichere Kokosöl eingesetzt. 


Als Vorreiter kann hier der Reinigungsmittelhersteller GOOD SOAPS genannt werden, der in seinen Produkten ausschließlich europäische Öle einsetzt. Leider ist die Firma aus der Schweiz zurzeit noch der einzige Hersteller von palmölfreien Haushaltsreinigern in Europa.

Es liegt nun an den Herstellern, aktiv nach weiteren Alternativen zu suchen, die das Palmöl in ihren Produkten adäquat ersetzen ohne Einbußen in der Qualität zu verursachen.

Nicht nur bei Reinigungsmitteln können die Alternativen für Palmöl noch viel weiter ausgeschöpft und erforscht werden. Sowohl in Lebensmitteln, als auch im Bereich Kosmetik und Tierfutter müssen Hersteller nicht zwangsläufig den Regenwaldvernichter Palmöl verwenden. Dies erkennen mehr und mehr Firmen und schaffen die Umstellung zur palmölfreien Produktion. 

Der Lebensmittelhersteller SONNENTOR und der Seifenhersteller SAVION sind nur einige der Firmen, die ihre Produktion umgestellt haben oder werden. LUSH ist sogar gerne bereit, andere Firmen aus der Kosmetikbranche durch Informationen bei der Umstellung zu unterstützen, um dem Artensterben, der Regenwaldrodung und den Menschenrechtsverletzungen in den Anbaugebieten entgegenzuwirken.

In unserer Datenbank palmölfreier Produkte, finden Verbraucher die Produkte, die ganz ohne Palmöl auskommen. Die einzigen Produkte, bei denen es wirklich schwierig ist Palmöl zu ersetzen, sind Produkte, die eine gewisse Form behalten müssen, wie zum Beispiel Brühwürfel. Jedoch gelingt dies Herstellern wie HEIRLER auch ohne die Verwendung von Palmöl. Es gibt also immer Alternativen, wenn man gewillt ist, diese zu finden.

Gloria - eine Überlebende der Fleischindustrie



Menschen die nicht vegan leben, und diese Tiere als bloße Waren betrachten, sollten sich diesen Bericht unbedingt anschauen. 

Nicht weil Veganer und Tierrechtler grundsätzlich rumschlaumeiern wollen, sondern weil dies die Fakten sind, die der Wurst- und Fleischfabrikant unterschlägt.  

Menschen die vegan leben, sind im Herzen bei diesen Tieren. Sie haben verstanden, welches entsetzliche Unrecht jedem einzelnen Individuum in der Foltermaschinerie der Tiervernichtungsindustrie angetan wird. Und dass dieses Elend nur dann ein Ende finden kann, wenn der Mensch als  Endverbraucher seine Haltung überdenkt, sich auf der Seite der Tiere positioniert und mit der  veganen Lebensweise sein Statement abgibt. 

Für eine zukünftige Gesellschaft, die dieser Grausamkeiten nicht mehr bedarf. Für eine gerechte Gesellschaft, die jedem Lebewesen Unversehrtheit zugesteht. 


Dienstag, 2. August 2016

Das Schlachten abschaffen

von tier-im-fokus.ch (tif) // 29.07.2016 





Schweizer Schweine – der Freiheit beraubt || Foto © Klaus Petrus












Am 6. August protestieren wir in Bern für die Schliessung aller Schlachthäuser. Diese Forderung hat fundamentale Konsequenzen: Da auch Milchkühe, Legehennen und Wollschafe im Schlachthaus enden, führt die Schliessung aller Schlachthäuser zur vollständigen Abschaffung der Nutztierhaltung. Diese Forderung hat in der Tierrechtsphilosophie einen Namen: “Abolitionismus”.

Abschaffung der Sklaverei

Ursprünglich stand der Abolitionismus für eine soziale Widerstandsbewegung gegen die Sklaverei in den USA des 19. Jahrhunderts. Seine VerfechterInnen bekämpften den lukrativen, transatlantischen Sklavenhandel und boykottierten durch SklavInnen gewonnene Rohstoffe, schreibt Birgitta Bader-Zaar in ihrem Aufsatz “Abolitionismus im transatlantischen Raum”.
SklavInnen waren zu jener Zeit rechtlich gesehen Eigentum, dessen Bedürfnisse den Wirtschaftsinteressen der EigentümerInnen untergeordnet waren. Das hatte für die SklavInnen katastrophale Folgen: Sie wurden auf Tabak-, Zuckerrohr- und Baumwollplantagen zur Arbeit gezwungen sowie gebrandmarkt, gehandelt und sogar “gezüchtet”.
Die Antisklavereibewegung fokussierte ihre Kritik auf moralische Argumente. Die Forderung war eindeutig: Es reicht nicht, die Sklaverei zum Wohle der SklavInnen durch kleine Reformen zu verbessern – die Sklaverei gehört abgeschafft! (engl. to abolish)

Abolitionistische Theorie der Tierrechte

Im späten 20. Jahrhundert formulierte der Rechtsprofessor Gary Francione eine abolitionistische Theorie der Tierrechte. In seinen Schriften kritisiert Francione, dass Tiere – wie SklavInnen – unser Eigentum sind und damit Mittel zu menschlichen Zwecken. EigentümerInnen haben prinzipiell das Recht, ihr Eigentum zu jedwelchen Zwecken zu nutzen. Für die Tiere verheisst das nichts Gutes: Ihre Interessen an Leben, Freiheit oder Unversehrtheit werden systematisch den ökonomischen Interessen der Tierindustrie untergeordnet. Darum, so Francione, müssen wir zuerst den rechtlichen Status von Tieren als Eigentum abschaffen, bevor wir die Interessen der Tiere ernsthaft berücksichtigen können.

Francione distanziert sich vom herkömmlichen Tierschutz und dessen Bestrebungen, die Haltungsbedingungen der sogenannten Nutztiere lediglich zu verbessern. Kampagnen, die einen “humaneren” Umgang mit Tieren bezwecken, hält Francione für kontraproduktiv. Sie rütteln nicht am Eigentumsstatus, sondern zementieren die Vorstellung, dass wir ein Recht darauf haben, Tiere zu nutzen. Zudem, so Francione, bescheren Verbesserungen der Tierhaltung den KonsumentInnen ein gutes Gewissen und sichern damit die Profite der Tierindustrie.

Tiere in die Gesellschaft integrieren

Der Abolitionismus fordert die Aufhebung des Eigentumsstatus von Tieren und damit die Abschaffung dessen, was wir als “Nutztierhaltung” kennen.
Doch wie sollen Menschen und andere Tiere fortan zusammenleben?
Die AutorInnen Sue Donaldson und Will Kymlicka plädieren in ihrem Buch “Zoopolis” dafür, domestizierte Tiere in die politische Gemeinschaft aufzunehmen. Darin sollen sie nicht bloss in paternalistischer Weise als Opfer behütet werden, sondern sie sollen ihre subjektiven Interessen kommunizieren und die Zukunft ihrer Gemeinschaft mitgestalten können.

In ihrer Vision hätten Tiere nicht nur moralische Rechte auf Leben, Freiheit und Unversehrheit, sondern auch Anspruch auf Schutz durch das Gesetz sowie andere öffentliche Schutzmassnahmen. So müsste etwa im Brandfall die Feuerwehr für sie ausrücken oder könnten das Gesundheitswesen beanspruchen. Nicht zuletzt sollten ihre Interessen bei der Gestaltung öffentlicher Räume und Institutionen berücksichtigt werden.

Tierliche Emanzipation

Das System der Nutztierhaltung gleicht dem System der amerikanischen Sklaverei. In beiden Fällen werden die Rechte von Individuen missachtet, indem sie auf Eigentumsgegenstände reduziert werden.

Doch es gibt auch Unterschiede: SklavInnen konnten auf die Strasse gehen, ihre Rechte einfordern, ihren Unterdrückern ins Gewissen reden.
Tiere können das nicht. Sie können ihre Rechte nicht selbst verteidigen. Es liegt an uns, Fleisch, Milch und Eier zu boykottieren. Für sie wird niemand auf die Strasse gehen, wenn wir es nicht tun. Niemand wird die Schlachthäuser schliessen – ausser uns.

Das Prinzip Schweinezucht